Geschichte
Der Überlieferung nach wurde der Carmen de los Mártires über den alten Kerkern errichtet, in denen in nasridischer Zeit christliche Gefangene festgehalten wurden. Nach der Eroberung der Stadt durch die Katholischen Könige wurde er ein Karmeliterkloster, dessen Prior einige Jahre lang der heilige Johannes vom Kreuz war. Sein heutiges Aussehen stammt aus dem 19. Jahrhundert und spiegelt den orientalisierenden Geschmack der Zeit wider. Die Gärten verbinden gelungen französische und englische Vorbilder mit der Ästhetik andalusischer Gärten.
Von den Arabern „Feld von Ahabul“ genannt, war der Carmen de los Mártires der Ort, von dem aus Boabdil aufbrach, um seine geliebte Stadt den Christen zu übergeben. Königin Isabella ließ hier zur Erinnerung an diesen Tag eine Einsiedelei errichten. Später entstand ein Kloster und auf dessen Ruinen ein kleiner Palast mit Garten.
Gebäude und Grünanlagen bewahren die wechselvolle Geschichte eines Ortes mit mehreren Jahrhunderten Vergangenheit; der Garten, der ihn umgibt und schmückt, trägt eine reiche Abfolge von Ereignissen in seiner Anlage. Bruchstücke von Geschichte, Glanz und Verfall, ein geordnetes Chaos. Garten, Obstgarten, Insel, See, Innenhof: ein Garten der Gärten.
Der Carmen de los Mártires liegt auf dem Alhambra-Hügel: ein prächtiger kleiner Palast, romantische Gärten und nasridische Obstgärten hoch über der Stadt Granada.
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November - März:
Montag - Freitag: 10:00-14:00 und 16:00-18:00 Uhr
Samstag, Sonntag und Feiertage: 10:00-18:00 Uhr
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