Kurzbeschreibung
Die Zitadelle hatte mehrere öffentliche Bäder, Backöfen, Werkstätten, Silos und Zisternen und natürlich die Häuser der hohen Beamten, Angestellten und Bediensteten des Hofes.
Infolge des Unabhängigkeitskrieges verfielen die Gebäude, und Teile der Mauer und ihrer Türme mussten fast vollständig neu errichtet werden. Der Besucher sieht die Fundamente der Bauten und die Mauer von innen, mit Wehrgängen, Zinnen und einem großartigen Blick auf den Generalife vom Ostteil aus.
Beim Verlassen der Nasridenpaläste liegen die Partal-Gärten*, mit dem berühmten Damenturm und dem großen Becken, das lange zwei majestätische steinerne Löwen bewachten, die heute im Museum der Alhambra stehen.
In diesem Bereich, nahe dem Becken, liegen die Reste des Palastes Yusufs III., der deutlich an den seines Vorgängers in Comares erinnern sollte und vor seinem Verfall Residenz des Gouverneurs der Alhambra, des Marqués de Mondéjar, war.
Etwas höher liegt der Parador de San Francisco, einst Franziskanerkloster und davor arabischer Palast aus der Zeit Yusufs V., freistehend wie der Yusufs III.
Auf dem Weg zum Generalife sind die Türme und das Wassersystem am Wegesrand sehr interessant.
Hinweise für den Besuch der Medina
Für Menschen mit eingeschränkter Mobilität sehr schwieriger Weg, außer dem blau markierten Abschnitt, dem sogenannten Secano, erreichbar von den Kassen oder von der Alhambra aus.
* Diesen Bereich betritt man nur beim Verlassen der Nasridenpaläste.
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